Der Übergang (von gefärbt zu grau)

Der Übergang (von gefärbt zu grau)

24. Oktober 2019 1 Von Silke Albrecht

Da gibt es nicht viel schön zu reden. Haare die grau rauswachsen sehen nicht schön aus und psychisch kann es am Anfang auch schwierig sein, mit grauen Haaren herumzulaufen. Aber es gibt ein paar Tricks. Wenn man diese Aktion über Jahre plant, kann man dem Rat der Friseure folgen und Schritt für Schritt die Haare heller färben, mit Strähnchen und speziellen Shampoos arbeiten und den Übergang sanft gestalten. Wer sich aber aus Gesundheits- oder Umweltschutzgründen gegen das Färben entscheidet, wird wohl nicht noch jahrelang in anderen Farben weiter färben.

Hier ein paar Ideen für die, die plötzlich mit dem Färben aufhören wollen oder müssen: In den ersten Wochen nach dem letzten Farbauftrag kann es helfen, einen Zickzackscheitel zu machen. Das verdeckt einen kleinen Ansatz. Wird der graue Streifen am Scheitel breiter, gibt es für die, die so nicht rumlaufen wollen die Möglichkeit, die Haare kürzer zu schneiden und nach hinten zu kämmen. Für die kleine graue Stelle über der Stirn kann man ein Farbspray nehmen, das dem Ton der gefärbten Haare entspricht, um es vorübergehend abzudecken. Der nächste Schritt, den ich gewählt habe, erfordert etwas Mut: Ich habe mir die Haare auf einer Seite kurz schneiden lassen, so dass sie grau sind. Die andere Seite ist mittellang mit dem Rest Farbe. Als letztes gibt es für mich eine graue bzw weiße Kurzhaarfrisur. Auf diese Weise hat dann der Farbwechsel nur ein halbes Jahr gedauert.