Kein Müll in unsere Meere
Wir wollen keinen Müll in unseren Meeren. Schon gar nicht noch zusätzlich zu dem, der schon in den Meeren ist. Daran erinnert zum Beispiel ein Plakat in Laboe. Rechtzeitig zu Beginn der Badesaison scheint eine solche Erinnerung sinnvoll, obwohl es selbstverständlich sein sollte, dass jeder seinen Müll wieder mitnimmt und ordnungsgemäß entsorgt.
Doch leider landet von dem zum Recycling abgegebenen Plastikmüll immer noch viel zu viel in unseren Gewässern. Entweder direkt oder indirekt. Es gibt mittlerweile unter anderem Spültücher als Recyclingprodukt, deren Hersteller damit werben, dass jedes Microfasertuch eine PET-Flasche enthält. Das bedeutet aber nur, dass es etwas länger dauert, bis das Plastik als Mikroplastik durch den Abrieb des Spültuches im Wasser landet. Ich halte das für keine gute Lösung. Wir sollten uns mehr Gedanken über Müllvermeidung machen und entsprechend weniger produzieren. Das Problem ist schon so lange bekannt und es wird immer noch viel zu wenig gehandelt.
Es gibt aber auch Menschen, die aktiv etwas dagegen tun. Zum Beispiel Cora. Von ihr berichtet mein nächster Beitrag.